Der Designer Hocker

Motorsäge kreativ genutzt

DIY Designer - Hocker

Carving, das Schnitzen mit der Motorsäge, hält nun auch Einzug in den Interior-Bereich – nämlich in Form dieses Designer-Hockers. Aus nur drei Bauteilen gefertigt, fasziniert das kleine Möbel durch seine klare Gestaltung. Mit überschaubarem Aufwand und etwas handwerklichem Geschick ist das Designerstück in kurzer Zeit angefertigt. Die Motorsäge ist dabei das zentrale Werkzeug, mit der die zwei Brettschlitze ausgeführt wurden. Wie das geht und welche Sicherheitshinweise zu beachten sind, erfahren Sie in dieser ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung von STIHL.

Der Baumabschnitt wird auf die gewünschte Länge gesägt. Dafür empfiehlt sich ein selbstgefertigter „Werkbock" aus einem Baumstamm, der mit einer V-Kerbe versehen ist. Unser Baumabschnitt liegt damit in der V-Kerbe und wird am Wegrollen gehindert.

Im nächsten Schritt muss der Stammabschnitt längs geteilt werden. Damit man auch wirklich die Mitte des Stamms trifft, wird vor dem Auftrennen der mittige Verlauf des Sägeschnitts mit Hilfe eines Bretts und einem Bleistift angezeichnet.

1. Die Schutzausrüstung ist wichtig

Tragen Sie beim Arbeiten mit Motorsägen immer die entsprechende Schutzausstattung. Sie besteht aus einer Schutzbrille oder einem Gesichtsschutz. Beim Arbeiten mit Benzin-Motorsägen, wie hier bei dem Designer-Hocker, gehört auch ein Schallschutz – z. B. ein Gehörschutzbügel – dazu. Auch die Hände und Beine benötigen beim Arbeiten mit der Motorsäge einen Schutz: Immer Arbeitshandschuhe und eine Hose mit Schnittschutz sowie Schnürstiefel mit Schnittschutzeinlagen tragen.

2. Benötigtes Material und erforderliche Ausrüstung

Als Material für den Hocker empfiehlt sich ein entrindeter Baumstammabschnitt mit einem Durchmesser von etwa 25 bis 30 Zentimetern und einer Höhe von 40 Zentimetern. Einen entrindeten Stamm bekommt man beim örtlichen Forstwirt. Der Stamm sollte sehr gut durchgetrocknet sein, damit er später bei trockener Heizungsluft nicht reißt. Darüber hinaus ist die Nutzung eines weichen Nadelholzes mit wenig Harzanteilen empfehlenswert - das Holz lässt sich leichter bearbeiten als etwa ein harter Eichenholzstamm.

Das zentrale Werkzeug dieses Projekts ist eine Motorsäge. Am besten kommt eine Benzin-Motorsäge zum Einsatz, wie etwa die MS 231 C von STIHL. Zusätzlich wird noch benötigt: 2 schwarze MDF-Platten (Mitteldichte Faserplatte) in den Abmessungen 35 x 40 cm aus dem Holzfachhandel, Schleifpapier, Montageklebstoff und etwas Klarlack.

 

 

3. Step-by-step-Anleitung

Der Baumabschnitt wird auf die gewünschte Länge gesägt. Dafür empfiehlt sich ein selbstgefertigter „Werkbock" aus einem Baumstamm, der mit einer V-Kerbe versehen ist. Unser Baumabschnitt liegt damit in der V-Kerbe und wird am Wegrollen gehindert.