Wiechs am Randen, 20.09.2008

Einweihung Erweiterungsbau STIHL Werk Wiechs am Randen

STIHL plant mittel- und langfristig weiter zu wachsen. Das deutsche Stammhaus, die ANDREAS STIHL AG & Co. KG investierte daher für die Erweiterung und Bestandsanierung am Standort Wiechs am Randen 3,5 Millionen Euro. Die Einweihung des Erweiterungsbaus fand am 20. September 2008 gemeinsam mit Landrat Frank Hämmerle, dem Bürgermeister der Stadt Tengen Helmut Groß und dem STIHL Beiratsvorsitzenden Hans Peter Stihl statt.

Erfolgreiche Arbeit in Wiechs fortsetzen
Durch das weltweite Wachstum von STIHL hatte sich die Ausbringung der Griffrohrfertigung und die Montage des Trennschleiferschutzes innerhalb der letzten zehn Jahre am Standort Wiechs verdoppelt – und die Produktionsstätten stießen an ihre Grenzen. Also entschied sich die STIHL Geschäftsleitung 2007 für eine Erweiterung. Hans Peter Stihl betonte in seiner Ansprache bei der Einweihung des neuen Gebäudes, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Investition „als Dank für die erfolgreiche Arbeit und als Zeichen unserer Erwartungen an eine gedeihliche Fortsetzung der Wiechser Unternehmensgeschichte von STIHL" verstehen mögen. Denn mit dem Erweiterungsbau werde ein zukunftssicherer Standort geschaffen, der hervorragende Arbeitsbedingungen durch moderne Gebäudetechnik sowie ausreichende Produktions- und Logistikflächen biete, so der Beiratsvorsitzende.

Sicherung der Arbeitsplätze
Landrat Frank Hämmerle begrüßte die Werkserweiterung, denn „die Entscheidung der Familie Stihl, den Standort auszubauen, ist ein sehr positives Signal für Deutschland, und im Speziellen für die Wirtschaftsregion Hegau-Bodensee". Helmut Groß, Bürgermeister von Tengen, stellte zudem fest, dass ohne STIHL in Tengen-Wiechs am Randen „erhebliche infrastrukturelle Probleme" aufgetreten wären. Er ist daher „äußerst dankbar für diese Investition zur Sicherung des Werkes und damit des Arbeitsplatzangebotes in unserer Stadt".

Wiechs: Andreas Stihls „zweite Heimat"
Wiechs am Randen wurde 1961 STIHLs erste Produktionsstätte außerhalb Waiblingens. Firmengründer Andreas Stihl verbrachte seine Jugendzeit in der kleinen Stadt, seine Eltern wurden hier begraben. Später wollte er etwas für seine „zweite Heimat" tun und in der eher strukturschwachen Region neue Arbietsplätze schaffen. Schließlich begann Andreas Stihl Anfang der sechziger Jahre in gemieteten Räumlichkeiten, Sägeketten herzustellen. In den siebziger Jahren baute er ein eigenes Werk mit neuer Produktionshalle auf. Und die Nachfrage stieg weiter an.

(Bei Abdruck Belegexemplar erbeten)

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